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Autor: Stefan Melcher

WFM

Fail #2 – Erwartungen

Bei der Integration einer WFM Software Lösung, stolpern wir als beratendes und integrierendes Unternehmen immer wieder über die gleichen Probleme. Probleme die eine erfolgreiche Implementierung allerdings akut gefährden können.

Jeder Golfspieler wird erahnen, was mit dem Begriff „Erwartungen“ in Bezug auf das Begleitbild gemeint sein könnte. Den Nichtgolfern wollen wir eine kurze Erklärung geben. Auf dem Bild liegt ein Ball, der im Begriff ist, ins Loch zu fallen. Im übertragenen Sinn ist das unsere Zielvorstellung. Je nachdem, von wo der Ball geschlagen wurde, ist es sogar ein erwartbares Ergebnis, das der Ball ins Loch fällt. Unsere Erfahrung aus Projekten weicht teilweise aber etwas ab. Es werden gerne Erwartungen formuliert, die leider unrealistisch sind. Ein Hole-In-One (Denn Ball ins Loch mit nur einem Schlag) zu schlagen, aus bspw. 150 Metern Entfernung, ist ein Traum vieler Golfer, der unerfüllt bleibt. Daher die Frage, muss man denn mit einem Schlag einlochen? Ein sehr gutes Ergebnis aus 150 Metern Entfernung, können auch 3 Schläge sein. Man sollte realistisch bleiben und Erwartungen gut auswählen und formulieren, bevor Enttäuschungen auftreten.

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Fail #1 – Kommunikation

Bei der Integration einer WFM Software Lösung, stolpern wir als beratendes und integrierendes Unternehmen immer wieder über die gleichen Probleme. Probleme die eine erfolgreiche Implementierung allerdings akut gefährden können.

Betrachtet man das Bild dieses Beitrags, setzt man Kommunikation wie selbstverständlich voraus. Wir haben ein Team und ganz hinten im Boot sitzt unser Steuermann und Taktgeber. Alle im Boot halten das gleiche Tempo, sprechen die gleiche Sprache und rudern im selben Takt. Was so leicht aussieht, ist in der Realität harte Arbeit und benötigt ein eingespieltes Team. Ein eingespieltes Team kann es i.d.R. nur dann geben, wenn man wiederkehrenden Prozessen behandelt. Eben genau das, ist eine Softwareimplementierung nicht. Es ist für gewöhnlich in dieser Konstellation ein einmaliges Projekt. Das bedeutet, man sollte rechtzeitig ein geeignetes Team bilden, dass der Implementierung gerecht wird und alle benötigten Stakeholder beinhaltet.

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Die 5 größten Fails eines WFM Projekts

Wollen Sie eine #WFM Software in Ihrem Unternehmen integrieren? Sie wollen gerne wissen, wo Gefahren lauern und was aus dem Ruder laufen kann?
Marc Ohlmann und Stefan Melcher werden für Sie ihre mehr als 35 Jahre Erfahrung in „Die 5 größten Fails eines WFM-Projekts“ am 22.6.2023 um 11 Uhr zusammenfassen.

Wir empfehlen die 11. Customer Service Week. 17 Webinare rund um das Thema Customer Service. Anmeldung hier: https://bit.ly/4657nwj

WFM

Quick Tipp zum Thema Löschen

Das Verint WFM setzt sich aus Organisationen mit entsprechenden Arbeitsregeln (Schichten, Arbeitsmuster, Zuweisungsregeln usw.) als auch ihre Mitarbeitern zusammen. Beim Versuch eine Organisation zu löschen die noch mit einer Kampagne verknüpft ist, wird die Verknüpfung zu dieser Kampagne aufgehoben, der Kampagnenzeitraum bleibt bestehen.

Achten Sie beim Löschen der Organisation darauf, dass die richtige Organisation ausgewählt ist. Es werden die ausgewählte Organisation und alle ihr untergeordneten Organisationen gelöscht. Sie erhalten eine Warnmeldung mit der Anzahl der betroffenen Organisationen und der Anzahl der aktiven Mitarbeiter in diesen Organisationen. Es wird jedoch nicht angezeigt, ob die Organisation deaktivierte Mitarbeiter beherbergt. Mitarbeiter deren Beendigungsdatum bereits überschritten ist, können sich noch in der Organisation befinden. Sie können dies überprüfen, indem Sie in der Benutzerverwaltung mit einem ebtsprechenden Filter arbeiten. Wenn eine Organisation, in der sich Mitarbeiter befinden, gelöscht wird, werden noch zugewiesene Mitarbeiter verwaist. Verwaiste Mitarbeiter, die keiner Organisation zugeordnet sind, werden durch die nächtliche Wartungsaufgabe aus dem System entfernt.

Bei inhaltlichen Fragen ist es immer eine gute Wahl bei uns anzurufen bevor sie etwas grundlegendes wie eine Organisation löschen wollen. Wir helfen immer gerne.

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Betriebsräte – der „Feind“ bei Einführung einer Software im Personalbereich?

Nicht nach einem Ausflug von unserem Mitarbeiter Marc Ohlmann in die Welt der Betriebsräte auf der Fachtagung „Callcenter unter Druck“ vom ifb – Institut zur Fortbildung von Betriebsräten in Hamburg. Wir haben in Softwareprojekten mit Verint oft mit Betriebsräten zu tun, bei den Themen Personaleinsatzplanung und Sprach- und Bildschirmaufzeichnung nicht verwunderlich.
Was überrascht hat: von den 80 Teilnehmern arbeiten viele in Unternehmen, die noch gar keine dieser Softwarelösungen einsetzen. Auch für diese Unternehmen bleibt das Thema Software jedoch aktuell.
Denn die Notwendigkeit zur Digitalisierung wächst mit Homeoffice und (leider) bleibendem Kostendruck der Branche. Auch die Konsolidierung im Markt schreitet voran und damit die Wahrscheinlichkeit, irgendwann eine kritische Größe erreicht zu haben, wo andere Maßnahmen nicht mehr tragbar sind.

Die Erkenntnis nach intensivem Austausch mit vielen Beteiligten: Es gibt viel Aufklärungsarbeit zu leisten, da in Unternehmen häufig Informationen zu Möglichkeiten einer Software nicht transparent übermittelt werden. Aus Angst, dann keine Erlaubnis für deren Nutzung zu erhalten. Die Kenntnis, was (theoretisch) alles geht und wie man trotzdem praktische Kompromisse finden kann, ist nicht vorhanden. Deshalb wird dann blockiert, auch weil Vertrauen fehlt.

Hier sind wir wieder bei Kommunikation und Transparenz – dafür stehen wir von Tele-Train Software GmbH in unseren Projekten.

Best Practice

Wollen Sie wissen, wie einer unserer Kunden 2-3 FTE mit Künstlicher Intelligenz und Automation nach Enführung von VERINT WFM in der Dienstplanerstellung eingespart hat? Dann vereinbaren Sie gerne eine Demo mit uns. Sie gelangen über die obere oder seitliche Menüführung in das entsprechende Kontaktformular.

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